| Tobi in Pune (Indien) |
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Freitag, 25. Juli 2008
Deutschland, Japan und wieder zurück!
kidding74, 21:12h
So ich bin wieder nach 2 Wochen Deutschland und 2 Wochen Japan wieder zu „Hause“ in Indien.
Die Zeit in Deutschland war sehr schön, hat mich gefreut, alle wieder zu sehen und auch das deutsche Essen hab ich genossen. Leider gab es in punkto EM kein Happy End, aber trotzdem bin ich froh , alle Finalspiele in Deutschland sehen zu können. Ist doch was anderes mit Freunden, als alleine mitten in der Nacht ein Spiel der Deutschen zu sehen. Montag den 30.6. ging es dann nach Japan…. Japan Trip Nach 10 ½ Stunden Flug bin ich Tokyo gelandet, Von dort ging es dann mit einem Inlandsflug nach Toyama. Wo das genau liegt, kann ich schwer beschreiben. Eben gegenüber von Tokyo auf der anderen Seite der Insel halt. In der Nähe sind die japanischen Alpen und auch Nagano ist nur ne gute Stunde entfernt. Dort In Toyama wurde ich dann auch von einem japanischen Geschäftspartner abgeholt. Gott sei Dank, denn in Japan spricht keiner Englisch und lesen kann man auch dort nix. Man ist einfach verloren, obwohl alle Japaner sehr freundlich sind und diszipliniert, aber was bringt es, wenn dich keine Sau nur Ansatzweise versteht. Es stört sie auch nicht, wenn du nix versteht, die babbeln dich voll und erzählen dir wohl alles mögliche, aber bestimmt nix auf Englisch. Zum Beispiel hat der Busfahrer des Shuttlebusses einen drei Minuten Monolog vor der Abfahrt gehalten. Weiß bis heute nicht was er gesagt hat. Zurück zu Toyama Im Hotel angekommen und nach einem kleinen Lunch erstmal 2 Stunden hinhauen, denn der Jetlag ist unerbittlich. Kurz ausgeruht und dann gleich in ein japanisches Restaurant, um das leckere Essen in Japan zu genießen. Einfach toll, was es dort zu essen gab. Sehr lecker. Die Arbeitstage sind sehr schnell hier in Japan beschrieben: Jeden Tag fingen wir um neun Uhr im Office an und um neun Uhr abends war wieder Feierabend. Danach gingen wir in irgendein Restaurant, um eine neue japanische Spezialität zu essen und ein paar Bier zu trinken. Dieser Tagesablauf fand sechsmal in der Woche statt. Also man kann sich als Europäer kaum vorstellen wie viel und wie lange alle Japaner arbeiten müssen oder auch wollen. Also Privatleben oder Familienleben kann da meiner Meinung nach nicht stattfinden. Aber gut ich bin ja nur zwei Wochen hier. Ab samstags Nachmittag war Wochenende, denn wir machten ja schon um 17 Uhr Feierabend. Wir haben die Zeit genutzt und einen traditionellen japanischen Garten besucht. Am Sonntag machten wir einen Ausflug in die japanischen Alpen und zu einem großen Stausee. War sehr beeindruckend und die Landschaft ist wirklich sehr schön. Kann ich nur empfehlen (siehe Bilder)’ Alles in allem war Japan sehr anstrengend, doch das Highlight war ganz klar das Essen. Ich habe noch nie so ein gutes Steak gegessen, nie soviel gutes Sushi gekostet und die vielen Arten von Zubereitungen waren einfach fantastisch. Das „Do it yourself“ Grillen im Tisch, der Koch der extra mit seinem mobilen Herd an deinem Platz wandert und das Essen grillt. All diese Erlebnisse sind schwer zu beschreiben, das sollte man schon mal mitmachen, wenn man die Gelegenheit dazu hat. Sehr empfehlenswert. Samstag den 12. Juli ging es dann wieder nach Tokyo um dann direkt nach Mumbai zu fliegen. Samstag abends bin ich dann wieder ohne besondere Vorkommnisse in Pune angekommen. Mein Fahrer hat mich pünktlich in Bombay abgeholt und der Verkehr bzw. das Wetter war auch gut. Unglaublich, aber alles hat geklappt. Wieder zurück Der erste Arbeitstag war auch gleich mein Geburtstag. Toll, konnte mir nix schöneres vorstellen. Und dann hab ich dann noch gehört, dass heute in Indien nationaler Fastentag ist. Das heißt , es wird kein Bier ausgeschenkt oder verkauft!!! Wahnsinn! Wird wohl ein grandioses Fest heut Abend, denn ohne Bier habe ich mein Geburtstag das letzte mal vor ca. 20 Jahren gefeiert. Es war viel los im Büro und der Tag ging flott rum und welch Überraschung am Abend haben mich meine ISP Kollegen besucht und ausreichend Bier mitgebracht. Das war wirklich ein sehr tolles Geschenk! HAPPY BIRTHDAY!! Arbeit Der Rest der Zeit bei der Arbeit bis heute ist schnell beschrieben. • Morgens um 6 Uhr aufstehen und frühstücken • 1 Stunde hinfahren zum Werk • Bis 19 Uhr arbeiten • 1 ½ Stunden heimfahren • Entweder ins Fitness Center gehen oder Fernschauen • Essen und Schlafen gehen So steht stellt man sich doch ein Tag in Indien vor, oder? Und zu guter letzt musste ich jetzt auch noch in den Trailer (so eine Art Wohnwagen) umziehen. Ich sitze jetzt nun mit meinen 8 Kollegen in einem kleinen engen Container außerhalb des Office. Man fühlt sich wie in einer Legebatterie! Praktisch ist aber, dass man sich bei Stromausfall den allwöchentlichen Saunagang sparen kann. Werde mal ein Foto machen, damit man sich besser vorstellen kann, wie ein optimal strukturierter Arbeitsplatz in Indien aussieht. Erwischt Nach fast drei Monaten als ISP hat es mich nun auch erwischt! Es war klar, dass es einmal kommen muss. Es war auch nur eine Frage der Zeit und nur die Intensität stand noch nicht fest. Vielleicht habe ich auch abends zuvor bei einem offiziellen Geschäftsgrillabend zuviel gewollt. Die Ursache ist mir jetzt noch nicht ganz klar, Ich werde versuchen es zu analysieren, womit es mich erwischt hat. Aber ich musste es mit all seinen Konsequenzen ertragen und erleiden. Ja ihr wisst es jetzt wohl alle. Die erste Magen- Darm Erkrankung war da! Und sie kam gewaltig mit Pauken und Trompeten. Alle Einzelheiten möchte ich Euch hier ersparen. Aber ich war gezwungen trotz Einnahme von mehreren Immodium akut, die in Indien immer am Mann sein sollte, das Office schon um 14 Uhr zu verlassen. Und ich kann euch sagen so eine einstündige Heimfahrt bei einer Durchfall Erkrankung kann sich sehr ziehen. Aber gut es geht mit jetzt wieder besser und das „Erste Mal“ ist abgehakt. Wird aber nicht das Letzte Mal sein…. News Im Office wird jeden Monat wird eine Geburtstags- Zeremonie gefeier. Es wird eine große Torte gekauft und die Geburtstags- Kinder von diesem Monat dürfen den Kuchen feierlich anschneiden und man bekommt ein Lied von allen Mitarbeitern gesungen. Diesmal war ich an der Reihe! Peinlich, aber typisch indisch. Die Regenzeit ist zur Zeit eigentlich keine, denn es regnet kaum. Dies ist sehr schlimm für die Region, denn alles hängt von diesem Regen ab. Die Landwirtschaft, die Stimmung der Menschen und die Stromversorgung. Und das ist mein Stichwort, denn wegen Wassermangel können die wasserkraftwerke nicht betrieben werden und jetzt hat man aufgrund Sparmassnahmen ab halb 7 Uhr morgens kein Strom mehr. Jetzt heisste es früh aufstehen, sonst darf man kalt duschen und im Dunkeln rasieren.. ... link (0 Kommentare) ... comment |
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